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Hardy E. Plate
 

DER WEG IST DAS ZIEL

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          Hardy als Gastsänger - mit den Silver-Beatles in Soest       

Auszug aus dem Stadtanzeiger SOEST 24.03.14 - Kreischende oder gar hysterische Mädchen wie in den 60er Jahren bei den Konzerten der Original-Beatles gibt es an diesem Abend nicht. Dafür fühlt sich das Publikum zwischen 50 und 70 Jahren vielleicht schon ein wenig zu alt. Nicht zu alt aber ist es, um in Erinnerung zu schwelgen. Deshalb ruft John Lennon alias Johnny Silver den Fans entgegen: „Fühlt euch jung!“. Hit auf Hit geht’s auf eine chronologische Zeitreise. „I feel fine“, „Can’t buy my love“ und “Help” sind die ersten Klassiker, die das Publikum langsam auf Betriebstemperatur bringen. Optisch stimmt der Eindruck: schwarze Anzüge mit Krawatten und die legendären Pilzköpfe. Diese nostalgische Frisur mit „langen Haaren“, heute ein witziges Relikt vergangener Tagen, war damals der große Aufreger in vielen Elternhäusern. Zur Musik vermitteln Einspielungen von Originalkommentaren den passenden dokumentarischen Hintergrund. Selbst Walter Ulbricht darf zu Wort kommen: „Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen?“ In Ost und West war die „Scheiben“ der Beatles bei der älteren Generation auf den Plattentellern nicht gern gesehen. Umso mehr liebten die Jungen diese Musik, weil sie neu und anders war, und weil sie sich damit endlich von den „Alten“ unterscheiden konnten. Diesen Geist der 60er bringen die „Silver Beatles“ in die Soester Stadthalle. Der Name gehört zu der Coverband aus Musikern und Musicaldarstellern, die seit 20 Jahren in wechselnder Besetzung durch die Lande tourt. In diesem Jahr 2014 sind Cyril Montreau (Paul), Craig Gamble (Georg) und Roy Hitchin (Ringo) dabei. Alle Songs spielen sie im Original-Sound und -Tempo. Die Hits klingen deutlich besser als die heute noch erhaltenen Liveaufnahmen der Fab Four. Johnny Silver alias John bricht mit lockeren Sprüchen in gebrochenem Deutsch und verschmitztem Lächeln das Eis beim Soester Publikum in der Stadthalle. Ein paar Nostalgiker sind wohl zuhause geblieben, denn der Saal zwar ist gut gefüllt, aber längst nicht ausverkauft. Nach der Pause heizen die „Silver Beatles“ in Sergeant-Pepper-Jacken und Flower-Power-Hemden mit den Hits der späten Jahre ein. Auch optisch bringen sie den Zeitgeist mit technischen Licht- und LED-Effekten auf die Bühne. Den mehrstimmigen Harmoniegesang, das Markenzeichen der Beatles, singen die Vier nah am Original. Am stärksten überzeugt der stille George alias Craig Cramble die Balladen „Here comes the sun“ und „While my guitar gentley weeps“. Bei „Lady Madonna“ und „Back in the USSR“ geht die Party richtig los. Es wird getanzt, geklatscht und natürlich in vielstimmigem Chor mitgesungen beim großem Finale mit „Hey Jude“ und „Yellow Submarine“. Damit war eigentlich die Zeitreise bis zur Auflösung der Beatles 1970 zu Ende, aber ohne Zugabe sollten die Silver Beatles doch nicht nach Haus fahren. Zu den Klängen von Hans Albers „Auf der Reeperbahn“ kehren die Vier in Lederjacken im Geist des Starclubs von 1960 auf die Bühne zurück. Passend gibt es mit „Roll over Beethoven“ noch einmal richtig etwas für die Ohren und die Beine. Nach zweieinhalb Stunden Nostalgie und zeitlosen Klassikern bringt ein Zuschauer den Abend genau auf den Punkt: „Ich hab mich mal wieder richtig jung gefühlt“. -Bilder nach Rücksprache 2014                                                 

 

  die Silver-Beatles 2015/6:Paul: M.. Becker (GER)  John: Johnny Silver (GER)

George: Craig Gamble (GB) Ringo: Roy Hitchins (GB)

 

immer mal wieder mit Johnny Silver in der

Marktschänke Hamm